Der Mythos von „lockeren“ und „festen“ Spielautomaten

"Loose" und "tighte" Slots - was bedeutet dies überhaupt?

Wer schon einmal vor Ort oder im Internet verschiedene Slots angetestet hat, wird den folgenden Eindruck kennen: Manche Slots scheinen immer wieder tolle Gewinnbeträge auszuzahlen, während bei anderen kaum etwas gewonnen werden kann. Im Kreise internationaler Glücksspieler wird gerne von "loose" und "tight" gesprochen, um den individuellen Eindruck einzelner Slots zusammenzufassen.

Mit "loose", also locker, sind Slots mit regelmäßigen und hohen Gewinnauszahlungen gemeint. Ist ein Spielautomat "tight", also eng, lässt sich nur selten ein Gewinn bei ihm gewinnen.

Tatsächlich ist der Eindruck von diesen Unterschieden bei Slots im Regelfall subjektiv. Auch wenn es kleine Unterschiede in den Ausschüttungsquoten gibt, sind diese zu jeder Zeit für alle Spieler überschaubar und bringen keine Überraschungen bei der Gewinnauszahlung mit sich. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Spielen mit den Ausschüttungen einzelner Slots auseinanderzusetzen, um so an den besten Slots zu spielen.

Die Ausschüttungsquote von Slots im Fokus

Wie hoch die Gewinne ausfallen, die bei einem bestimmten Slot gewonnen werden können, gibt die Ausschüttungsquote an. Hiermit ist eine Prozentzahl gemeint, die eine Relation zwischen allen Einsätzen von Spielern des Slots und den Gewinnhöhen des Slots ausdrückt. Bei Onlinecasinos haben sich auf allen seriösen Plattformen Ausschüttungsquoten zwischen 95 und 97 Prozent durchgesetzt. Ein Automat mit 97 Prozent Quote zahlt von 100 Euro also wieder 97 Euro in kleinen und großen Gewinnen aus, während dem Casinobetreiber die verbleibenden drei Euro als Gewinn zugehen. Automaten in den Casinos vor Ort haben eine geringere Ausschüttungsquote, diese liegt jedoch häufig noch bei 90 Prozent.

Der Mythos von "loosen" und "tighten" Slots wird schnell aufgelöst, wenn ein Blick auf die Ausschüttungsquoten der Automaten eines Casino geworfen wird. Diese werden offen angegeben und sind z. B. in den Paytables oder Nutzungsbedingungen der Onlinecasinos zu finden. Tatsächlich gibt es zwischen den Slots Unterschiede, diese liegen häufig nur im Bereich eines Prozentpunktes. Deutliche Differenzen lassen sich beim Spielen also nicht feststellen. In Casinos vor Ort ist es bei Betreibern dennoch beliebt, die kleinen Unterschiede zu berücksichtigen und Slots mit abweichenden Ausschüttungsquoten nebeneinanderzustellen.

Der RNG und das Zufallsprinzip

Dass die Ausschüttung auch tatsächlich nach der angegebenen Quote stattfindet, wird durch den Random Number Generator (RNG) sichergestellt. Dieser sorgt für absolute Zufallszahlen und somit nicht vorhersagbaren Ausgänge eines jeden Spins. Die Software kontrolliert sämtliche Durchgänge, so dass nach Abertausenden Spins garantiert eine Auszahlung gemäß der angegebenen Ausschüttungsquote gegeben ist. Der RNG sorgt außerdem dafür, dass keine Strategie für Slots ausgearbeitet werden kann, da sämtliche Ereignisse alleine dem Zufall folgen und auch nach Millionen von Durchgängen keine bestimmten Muster und Schemata zu erkennen sind.

Den Mythos auflösen

Wie kommt es dennoch, dass viele Glücksspieler an "loose" und "tighte" Slots glauben? Die Lösung liegt vorrangig im Gesetz der großen Zahlen aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Dieses besagt, dass nach Millionen und Milliarden von Durchgängen die Auszahlung gemäß der angegebenen Ausschüttungsquote von RNG zugesichert wird. Dies schließt allerdings nicht aus, dass es auf kleinen Strecken von Spins einige Durchgänge hintereinander gibt, die zu keinerlei Auszahlungen bzw. mehrfach hintereinander zu großen Gewinnen führt. Theoretisch könnte bei 100 aufeinanderfolgenden Spins keine Auszahlung erfolgen, genauso kann ein großer Jackpot eines Slots in zwei Spins hintereinander gewonnen werden.

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